Ohrakupunktur

Das Ohr repräsentiert ein Mikrosystem, dem Körper- und Organbereiche zugeordnet werden. Somit sind Bereiche des Organismus über ihre Akupunkturpunkte am Ohr behandelbar. Liegen Störungen bestimmter Organsysteme vor, zeigen sich die betreffenden Punkte bei der Abtastung des Ohres oft empfindlich oder schmerzhaft. Über die Reizung dieser Reflexzonen und Punkte lassen sich entsprechende Körperbereiche und Prozesse behandeln. Besonders wirksam ist die Ohrakupunktur bei:

Schmerzen (Chronische Schmerzzustände, Schmerzen in bestimmten Gelenken, neuralgische Schmerzen, etc.)
Es besteht eine enge Beziehung der Ohrmuschel zum Gehirn und der dort befindlichen Nervenverbände, welche das Gehirn und den Körper verbinden. Schmerzen können durch die Belegung der o.g. „Schmerzstraßen“ besonders gut behandelt werden.

Sucht (Alkohol-, Drogen-, Rauch- und Esssucht, etc.)
International hat sich das sog. „NADA-Protokoll“ zur Suchtakupunktur entwickelt. Die Erfolge waren so überzeugend, dass die Behandlung als Modell für viele andere Institutionen diente. Heute wird das Nada-Protokoll weltweit in ca. 1500 Programmen eingesetzt. Die Erfahrung zeigte, dass die regelmäßige Akupunktur nicht nur Entzugsbeschwerden und den Suchtdruck verminderte, sondern insgesamt eine stabilisierende und ausgleichende Wirkung hat.

Psychischen Erkrankungen
Störungen wie Angstsyndrome und Depressionen, etc.

Funktionellen Beschwerden
Magen- und Darmerkrankungen, hormonelle Störungen, Bluthochdruck, Prüfungsangst, Allergien, etc.